Zufällig zur Zeitung.
Heute Marktführer in Deutschland.

Die Entwicklungsgeschichte der Wittich Verlagsgruppe klingt wie ein modernes Märchen.

Aus einem kleinen Familienbetrieb entwickelte sich

im Laufe von 50 Jahren ein großes Unternehmen.

Mit rund 900 Angestellten und 14 Verlagsstandorten in ganz Deutschland.

Ein Verlags-Standort im benachbarten Österreich gehört auch dazu.

Linus Wittich.

Visionär und Unternehmer.

1963 legte Linus Wittich mit seiner Frau Edith mit visionärem Mut den Grundstein für die heutige Verlagsgruppe LINUS WITTICH, die aktuell deutschlandweit wohl der größte Anbieter von amtlichen Mitteilungs- und Nachrichtenblättern ist. Seitdem sind viele neue Geschäftsfelder hinzugekommen.

 

Anspruch und Ziel von LINUS WITTICH ist es - heute und in der Zukunft - der Beste zu sein, wenn es um lokale Information mit Relevanz und Nutzen für den Leser geht. Eine große Herausforderung, für die es erneut visionären Mut, Fleiß und engagierte Mitarbeiter braucht!

Wie alles begann...

Die 50er Jahre.

Das Ehepaar Edith und Linus Wittich betrieben Ende der 50er Jahre

ein kleines Lebensmittelgeschäft und eröffnete eine Milchbar im Luftkurort Lützenhardt im Schwarzwald.

 

Linus Wittich, Jahrgang 1929, hatte zunächst eine kaufmännische Ausbildung absolviert,

ehe er sich wagemutig in die Selbständigkeit stürzte.

 

Dass Werbung das A und O ist, hatte er schon damals erkannt.

Um für seine Geschäfte Angebotszettel zu verbreiten,

besorgte sich Linus Wittich eine gebrauchte Druckmaschine.

Schnell entwickelte sich aus dem Angebotszettel

ein mehrseitiges Werbeblatt für Lützenhardt.

Die ersten Amts- und Mitteilungsblätter.

Das ist genau das richtige für uns.

Schon bald wurde der Verleger Günter Lütze aus Reutlingen auf das innovative Jungunternehmerpaar aufmerksam. Verleger Lütze hatte bereits den Bedarf an Amts- und Mitteilungsblättern erkannt und vergab unter dem Namen „Primo-Verlag“ Lizenzen an geeignete Partner. Edith Wittich-Scholl erinnert sich, wie ihr Mann Linus sofort Feuer und Flamme war: „Das ist genau das richtige für uns.“

 

Im Handumdrehen waren Wittichs die Herausgeber mehrerer Mitteilungsblätter. Eines lieferten sie damals sogar nach Rheinland-Pfalz. Dass dies ein Vorzeichen für eine erfolgreiche Zukunft sein würde, ahnte noch keiner von beiden.

Das Ehepaar arbeitete Hand in Hand

Perfektes Teamwork.

Edith Wittich schrieb auf einfachen Schreibmaschinen mit unterschiedlichen Schrifttypen und -größen die amtlichen Bekanntmachungen und Vereinstexte, Linus Wittich druckte auf der bescheidenen Druckmaschine »Rotaprint 40« im DIN-A4-Format, trug die Blätter mit der Hand zusammen und machte die Bürgerzeitungen versandfertig.

 

Der Fleiß und die Freude an diesem Schaffen brachte Ertrag. Nach drei Jahren gaben die Eheleute Wittich den Lebensmittelhandel an einen Nachfolger ab und zogen samt Druckerei vom entlegenen Schwarzwald nach Bendorf am Rhein. Diese Industriestadt zwischen Koblenz und Neuwied hatte damals 14.500 Einwohner. Im Umfeld existierten schon einige Mitteilungsblätter, doch Familie Wittich bewies Ausdauer und Gespür für weiteres Wachstum.

 

Zunächst genügten angemietete Räume für die kleine Druckerei mit Satz. Knapp zehn Mitarbeiter, darunter viele Aushilfen, arbeiteten in dem aufstrebenden Unternehmen.

Edith Wittich-Scholl berichtet:

„Wir waren damals weniger ein kleiner Betrieb, als eine große Familie...

...mit all den Vorzügen, die nur ein gut geführter Familienbetrieb bieten kann. Aber auch mit all den Herausforderungen, denen sich junge Unternehmer stellen, die Druckereiprodukte zu vorgegebenen Terminen herstellen und ausliefern.“

 

1968 war die Zeit reif für einen Neubau in der Nachbargemeinde Weitersburg.

 

Mit den Jahren platzte der Betrieb auch hier aus allen Nähten. 1977 wurde in Höhr-Grenzhausen, einem Ort am Rande des Westerwaldes unweit von Koblenz, das neue große Verlags- und Druckhaus eröffnet.

Höhr-Grenzhausen.

Der Hauptsitz der Verlagsgruppe ist hier bis heute geblieben.

Das Interesse der unterschiedlichsten Städte und Gemeinden an einem eigenen Mitteilungsblatt wuchs.

So entstanden im Laufe von 50 Jahren immer mehr Verlagsstandorte in ganz Deutschland. Vieles davon bereits in den 60er, 70er und 80er Jahren. Aber auch noch in den 90er Jahren nach der Wende in den neuen Bundesländern.