Feierliche Eröffnung der neuen LINUS WITTICH-Verlagsdependance in Ahrweiler

LINUS WITTICH - In die erste Reihe der Wilhelmstraße gerückt

Viele Vertreter aus Wirtschaft und Politik, der Stadtverwaltung, der Vereine, dem Handwerk und zudem Kunden und Freunde des Verlages konnte Verlagsleiter Andreas Noll am Freitagmorgen, 22. September, in der Wilhelmstraße 17 als Gäste begrüßen. Das extra errichtete große Zelt neben dem Verlagsgebäude war gut gefüllt, der vorsorglich aufgestellte Heizstrahler konnte gleich zu Beginn beiseite geräumt werden, zeigte sich der Frühherbst doch von seiner besten Seite: Premiumwetter für die offizielle Eröffnung und Einweihung der neuen Niederlassung der LINUS WITTICH Medien KG.

 

Den Leitspruch des Medienhauses „Mit uns erreichen Sie Menschen“ stellte Andreas Noll an den Anfang seiner kurzen Einführung und hieß insbesondere die Ehrengäste Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Bürgermeister Guido Orthen, den Ehrenpräsidenten der IHK Koblenz Manfred Sattler sowie Ahrweilers Burgundia Annika Schooß herzlich willkommen. Mit der Begrüßung der Unternehmerfamilie, vertreten durch Edith Wittich-Scholl und Michael Wittich, und dem Generalbevollmächtigten von LINUS WITTICH Medien Alfons Thomas verband Noll zugleich den Dank für diese Investition, die ein Bekenntnis zu zukunftsorientiertem Unternehmertum darstelle. Auch die am Bau beteiligten Architekten und Handwerker begrüßte Noll sowie Dechant Jörg Meyrer und Pfarrer Karsten Wächter.

 

Verkaufsleiter Karl-Heinz Conradt ergriff anschließend das Wort. Er betonte die Bedeutung der Wilhelmstraße als Hauptschlagader der Stadt. Bereits im 19. Jahrhundert – das Haus wurde 1870 vom Holzgroßhändler Hilger errichtet – gehörte es zum guten Ton, hier ansässig zu sein. Der Verlag sei durch seinen Umzug vom Hinterhof der Wilhelmstraße 12a (dem einstigen Sitz des Plachner-Verlages) „in die erste Reihe gerutscht“. Es sei ein Glücksfall gewesen, dass das neoklassizistische Gebäude mit seinen rund 650 m2 im Jahre 2015 zum Verkauf stand, als man sich aus unterschiedlichen Gründen gegen die weitere Nutzung des bisherigen Gebäudes entschloss. Da es Karl-Heinz Conradt während der Umbauarbeiten maßgeblich oblag, die Handwerksarbeiten zu koordinieren, richtete er im Anschluss seinen Dank an die vielen beteiligten Betriebe. Diese hätten mit großem Sachverstand und Erfahrung das baufällige Wohngebäude zu einem Verlagshaus umgestaltet, das den Charme des Alten – natürlich unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes - mit modernster Technik verbinde.

 

Anschließend fand eine kleine ökumenische Segensfeier durch Pfarrer Wächter und Dechant Meyrer statt, die unter den Psalm 127 gestellt wurde: „Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen“ und mit einer Kreuz- und Haussegnung endete.

 

Der Einweihung folgte anstelle der üblichen Grußworte eine lebhafte Talkrunde, moderiert von Andreas Noll, an der sich Landrat Dr. Jürgen Pföhler, Generalbevollmächtigter Alfons Thomas, Bürgermeister Guido Orthen und der Ehrenpräsident der IHK Manfred Sattler beteiligten. Alfons Thomas antwortete auf die Frage, warum sich das Medienunternehmen für eine solch große Investition an diesem Standort entschieden habe, dass dies ein Flaggezeigen für den Kreis Ahrweiler sei. Landrat Dr. Pföhler überreichte als Dank für dieses Standort-Bekenntnis das Glaswappen des Kreises. Auch Guido Orthen begrüßte es, dass es sich das Unternehmen LINUS WITTICH nicht leicht gemacht habe durch eine günstigere Niederlassung auf der Grünen Wiese, sondern sich entschieden habe, etwas besonderes zu erhalten, als ein wunderbares Zeichen nach außen: „Wir sind mitten im Leben und bei den Menschen dabei.“ Dr. Pföhler wurde anschließend gefragt, welche Erwartungen der Kreis Ahrweiler an das Medienunternehmen habe. Der Landrat stellte die hervorragende Infrastruktur des prosperierenden Landkreises heraus und wünschte sich, dass die weitere Entwicklung von der Presse positiv begleitet werde. An Manfred Sattler richtete sich die Frage, ob LINUS WITTICH mit dem Ausbau der neuen Medien auf dem richtigen Weg sei. Dieser betonte, dass es wichtig sei, besonders die jungen Menschen mitzunehmen. Im Verlauf der Talkrunde wurde aber auch kritisch angemerkt, dass das „schnelle Internet“ in Deutschland, insbesondere im ländlichen Raum, verglichen mit anderen Ländern noch sehr zu wünschen übrig lasse und digitale Innovationen erschwere. Bürgermeister Orthen lobte außerdem die Verlässlichkeit der „Stadtzeitung Bad Neuenahr-Ahrweiler“ als amtliches Bekanntmachungsorgan und überreichte als Zeichen der Verbundenheit das Stadtwappen. In seinem Schlusswort stellte Alfons Thomas nochmals heraus, dass das Medienunternehmen LINUS WITTICH in die Zukunft denke und investiere.

 

An den offiziellen Teil schloss ein (Nachmit)Tag der offenen Tür an, bei dem jeder Gelegenheit hatte, sich das renovierte Gebäude mit allen Büroräumen anzusehen und zugleich einige ausgestellte Kunstobjekte der Auszubildenden der Grafikabteilung der LINUS WITTICH Medien KG zu bewundern.