Nutzen Sie das nebenstehende Menü und wählen Sie einen Ort
Stiftungsfest rund um die Nikolauskapelle
Burg-Landeck-Stiftung hat Patenschaft übernommen
Jahrhundertealtes Kirchlein in Zukunft regelmäßig geöffnet
Eine kleine Kirche steht am Sonntag, 26. Mai 2013, im Mittelpunkt eines großen Ereignisses: Die Burg-Landeck-Stiftung lädt an diesem Tag um 14.00 Uhr zu einem Stiftungsfest rund um die Nikolauskapelle ein. Die idyllische Kapelle, die nördlich von Klingenmünster beim Pfalzklinikum zu finden ist, war bisher eine verschlossene Schöne. Jetzt hat die Stiftung die Patenschaft übernommen und wird dafür sorgen, dass das spätromanische Kleinod regelmäßig geöffnet wird - für Wanderer auf dem Kapellenweg und für andere Interessierte.
Die Veranstaltung zur Übernahme der Patenschaft wird von Judith Kauffmann moderiert, Vorstandsmitglied der Stiftung und bekannt als SWR-Fernsehmoderatorin. Das Publikum wird sich an diesem Tag bewegen müssen: Wie bei einem Stationentheater zieht man zu verschiedenen Schauplätzen rund um die Kapelle, um die jeweils passenden Informationen zu erhalten. Am Beginn steht die Schlüsselübergabe: Der Vorsitzende des Bezirkstags Rheinland-Pfalz, Theo Wieder, und der Geschäftsführer des Pfalzklinikums, Paul Bomke, überreichen - sozusagen als Hausherren - den Kapellenschlüssel an Günter Nuss von der Burg-Landeck-Stiftung. Im Anschluss werden Geschichtstafeln enthüllt, die nicht nur über die Kapelle selbst Auskunft geben, sondern auch über den Magdalenenhof, der sich bis in die fünfziger Jahre direkt neben dem Kirchlein befand. Zwei bekannten Persönlichkeiten, die in diesem Hof geboren wurden, begegnet man bei der nächsten Station: Johannes Klein, Mitgründer des heutigen Pumpen- und Armaturenwerks KSB in Frankenthal, und Albert Decker, renommierter Jurist und Senatspräsident am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Weitere Infotafeln, die enthüllt werden, geben über Leben und Leistung dieser Söhne Klingenmünsters Auskunft. Vertreter der Firma KSB und Nachkommen von Albert Decker kommen an dieser Station zu Wort. Heute schon führt ein Albert-Decker-Weg führt an der Kapelle vorbei. Ein zweiter angrenzender Weg soll an diesem Tag Johannes-Klein-Weg getauft werden.
Das Stiftungsfest wird durch ein schwungvolles Kulturprogramm umrahmt: Die Südpfalz-Brass spielt unter Leitung von Peter Kusenberg, die August-Becker-Trachten- und Laienspielgruppe führt Tänze auf. Für das leibliche Wohl sorgt das Stiftsgut Keysermühle mit kleinen Leckereien. Für ihre weiteren Pläne und Ziele wirbt die Burg-Landeck-Stiftung an einem Informationsstand.
Wer sich für die Geschichte der Nikolauskapelle und des Magdalenenhofs interessiert, kann eine zehnseitigen Broschüre mitnehmen und lesen, die beim Stiftungsfest ausliegt. Den Text hat Archivar Rolf Übel verfasst, der auch für die Infotafeln verantwortlich ist. Eine umfangreichere Dokumentation ist in Arbeit und wird etwas später erscheinen.
Info
Die Nikolauskapelle wird in den Monaten Juni und Juli jeden Samstag und Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr sowie an jedem ersten und dritten Mittwoch im Monat von 10.00 bis 12.00 und 14.00 bis 17.00 Uhr geöffnet sein. Ehrenamtliche Helfer der Burg-Landeck-Stiftung fungieren in dieser Zeit als "Kapellenwächter". Ende Juli wird je nach Publikumsinteresse entschieden, ob die Öffnungszeiten verändert werden. Weitere Information unter www.burglandeck-stiftung.de (Reich)
Privatanzeigen schalten
Ihre eigene Zeitung
Frühlingsangebot!
Heimatzeitung in Farbe
Sie haben noch Fragen?
Weiterempfehlung.
CMSwebOnlineRedaktion.
meinWITTICH-persönlich.
AZweb-Geschäftsanzeigen online.
localbook.de
Neu! LW-flyerdruck.de
Zeitungsdruck alles 4c.
Kontakt zu uns.